Das diesjährige Einsteins-Projekt unter dem Thema „Protest“ ist beendet. Die Studierenden verabschieden sich mehr oder weniger schnell in ihr Auslandssemester. Umso mehr freuen wir uns über Leserbriefe wie den hier mit freundlicher Genehmigung und Fotos der Autorin dokumentierten.

Manchmal erfahren wir erst aus Leserbriefen, zu welch ungewöhnlichen Einsätzen die Einsteins-Mitarbeiter bereit sind! Dieser gefiel uns aber nicht nur wegen des schönen Lobes, sondern auch deshalb, weil er so viel Eichstätt-Typisches vereint. Die Alumni wissen, wovon wir reden…

Liebe Redaktion,

eigentlich wollte ich das Heft gar nicht kaufen, aber Ihr freundlicher Kollege – nach den Bildern im Impressum war es wohl Bastian Mühling – hat sich auf den Deal eingelassen: er zog unser schweres Kanadierboot aus der Altmühl und wir kauften dafür ein Exemplar EINSTEINS.

Und wir, meine Tochter (16 Jahre) und ich (57 Jahre), haben das Heft mit Interesse gelesen.

Mir haben die Artikel zum Reichsbürger und über die künstlerische Darstellung des Themas Sicherheit und Freiheit gut gefallen. Ja, wie wird die Entwicklung in den nächsten  Jahrzehnten aussehen? Wieviel Unsicherheit und Ungeplantsein sind erträglich? Fühle ich mich demnächst eher unwohl, wenn keine Überwachungskamera meine Schritte dokumentiert?

Hier ein paar Bilder von unserer Bootstour nach Eichstätt – wir sind drei Tage lang mit Zelt und Boot von Treuchtlingen aus unterwegs gewesen und vielen freundlichen Leuten begegnet. Insbesondere der Bootsvermieter hatte überhaupt keine Sicherheitsbedenken: legt das Boot einfach in Eichstätt an der Haifischbar ab – keine Kaution, keine Sicherheit. So geht es auch.

Eine Gruß aus Berlin und weiterhin das hohe Niveau in der Berichterstattung halten!

Ruth Titz-Weider