Was müssen Studierende im Fach Journalistik/Journalismus im ersten oder zweiten Semester wissen? Neben praktischen Fertigkeiten in Recherche, Schreiben und Produktion? Professor Klaus Meier gibt mit seinem Lehrbuch Journalistik seit 2007 eine umfassende Antwort darauf. Im vergangenen halben Jahr hat er sich damit wieder intensiv beschäftigt und das Lehrbuch erneut überarbeitet. Heute, am 12. Juni 2018, ist die vierte Auflage erschienen.

Das Lehrbuch ist Grundlage der Einführungsvorlesung im ersten Semester des Bachelorstudiengangs Journalistik. Die Eichstätter Studierenden können dabei stets mit dem Autor diskutieren, der nicht zuletzt die Fragen der Studierenden zu aktuellen Entwicklungen des digitalen Journalismus und mögliche Antworten darauf in die neue Auflage aufgenommen hat. Das Lehrbuch wird in vielen Studiengängen und in der Journalistenausbildung im deutschsprachigen Raum verwendet, zum Beispiel an der Zürcher Hochschule Winterthur.

Grundlage des Journalistik-Wissens bleibt die Aufgabe des Journalismus in Gesellschaft und Demokratie (und damit ein wesentlicher Baustein zur Theorie des Journalismus), aber auch die Forschungsmethoden und wichtigsten Erkenntnisse der Journalismusforschung sind basal. Dazu gehören klassisch die Geschichte des Journalismus und ein weltweiter Vergleich der Kommunikationsfreiheit, die Nutzung und Wirkung von Journalismus und Medien, die ökonomischen Grundlagen von Medienunternehmen, die Herausforderungen der Redaktionsorganisation oder zentrale Debatten um Realität und Objektivität, Qualität und Ethik. In vielen Kapiteln und Unterkapiteln mussten Entwicklungen der letzten Jahre ergänzt werden (Social Media, YouTuber, Fake News, Filterblasen, Netzwerkdurchsetzungsgesetz – um nur ein paar Schlagworte zu nennen). Zudem mussten natürlich alle Zahlen, Daten und Tabellen auf den neuesten Stand gebracht werden.