In einer komplexen Medienwelt hat der Journalismus ein Stück weit sein Informationsmonopol verloren. Wirtschaft, Politik, Unternehmen und Parteien imitieren Journalismus, um ein möglichst großes Publikum zu erreichen. Wie Journalismus trotzdem relevant bleibt? Darüber referierte Prof. Dr. Klaus Meier im Rahmen des Sommergesprächs beim MedienCampus Bayern in München.

Journalismus ist nicht nur Handwerk, sondern auch Kopfwerk, so Meier. Deshalb ist auch die Journalistenausbildung gefordert, um Raum für eine wissenschaftliche Basis zu geben. Das Fazit: Die Herausforderungen sind zweifellos groß, dennoch bleibt Journalismus relevant, wenn die wesentlichen Aufgaben für die Gesellschaft und die Demokratie in den Mittelpunkt gestellt werden.

Anlässlich des 20. Geburtstags hatte der MedienCampus Bayern verschiedene Expert/innen zu Journalismus, Film und Virtual Reality eingeladen. Mit Nicole Schwertner wird der MedienCampus von einer Absolventin der Eichstätter Journalistik geleitet.

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